Bauch­wand­brü­che und Ent­zün­dun­gen sicher behan­deln — Bauch­chir­ur­gie in Ber­lin

Unterbauchchirurgie in Berlin

Unter­bauch­chir­ur­gie — moder­ne Behand­lungs­me­tho­den gepaart mit indi­vi­du­el­ler Betreu­ung

Zu den chir­ur­gi­schen Ein­grif­fen, die wir in unse­rer Ber­li­ner Pra­xis oder einer unse­rer Part­ner­kli­ni­ken durch­füh­ren, gehö­ren auch Ein­grif­fe am Unter­bauch. Die­se füh­ren wir in der Regel mini­mal­in­va­siv durch, damit die Erho­lungs­pha­se so kurz wie mög­li­ch gehal­ten wer­den kann.

Zu den Leis­tun­gen der Unter­bauch­chir­ur­gie gehö­ren unter ande­rem die Ver­sor­gung des Nabel- und Nar­ben­bruchs, der Blind­darm­ent­zün­dung und der Diver­ti­kel­krank­heit.

Nabel­bruch

Die­se Bruch­form tritt meist bei Erwach­se­nen, aber auch bei Kin­dern auf. Der Nabel­bruch kann beschwer­de­frei ver­lau­fen oder zu erheb­li­chen Schmer­zen und Grö­ßen­zu­nah­me füh­ren. Die Gefahr besteht in der Ein­klem­mung von Bauch­ein­ge­wei­den, die zu einer Not­fall­si­tua­ti­on füh­ren kann. Häu­fig tritt der Nabel­bruch auch nach der Schwan­ger­schaft auf. Unab­hän­gig, ob Sie der Befund viel­leicht ledig­li­ch kos­me­ti­sch stört, han­delt es sich um ein Krank­heits­bild, dass ein Chir­urg beur­tei­len soll­te. Die ope­ra­ti­ve Ver­sor­gung ist im Regel­fall nicht kom­pli­ziert und kann ambu­lant oder kurz­sta­tio­när durch­ge­führt wer­den.

Nar­ben­brü­che

Lei­der kommt es nach grö­ße­ren Bauch­ope­ra­tio­nen nicht sel­ten zu soge­nann­ten Nar­ben­brü­chen. Sol­che Brü­che sind im Bereich der Naht bzw. Nar­be auf­tre­ten­de Mus­kel­lü­cken, die typi­scher­wei­se mit der Zeit an Grö­ße zuneh­men. Ins­ge­samt besteht neben opti­schen Pro­ble­men und Belas­tungs­schwie­rig­kei­ten die Gefahr der Ein­klem­mung von Bauch­ein­ge­wei­den und damit eines Darm­ver­schlus­ses, was wie­der­um zu einer aus­ge­dehn­ten Not­ope­ra­ti­on füh­ren kann.

Las­sen Sie sich daher bera­ten, wann der rich­ti­ge Zeit­punkt ist, die Bauch­de­cke ope­ra­tiv zu sta­bi­li­sie­ren, um wie­der voll leis­tungs­fä­hig am Leben teil­zu­neh­men. Je nach Aus­maß und Loka­li­sa­ti­on füh­ren wir die­se Ein­grif­fe in der Regel mini­mal­in­va­siv durch.

Blind­darm­ent­zün­dung (Appen­di­zi­tis)

Die Ent­zün­dung des Blind­dar­mes – ob akut oder als wie­der­keh­ren­de Schmerz­ur­sa­che – ist und bleibt eine zumeist dring­li­che chir­ur­gi­sche Erkran­kung, oft ein­her­ge­hend mit Übel­keit und / oder Erbre­chen. Bei Ver­dacht auf eine Blind­darm­ent­zün­dung soll­te zügig ein Arzt auf­ge­sucht wer­den. Der rich­ti­ge Behand­lungs­zeit­punkt ent­schei­det über den wei­te­ren Ver­lauf, der bei recht­zei­ti­ger Ope­ra­ti­on sehr schnell zur voll­stän­di­gen Gene­sung füh­ren kann. Nicht war­ten, son­dern einen Arzt auf­su­chen ist also die Devi­se!

Ver­wach­sungs­be­schwer­den / Chro­ni­sche Bauch­schmer­zen

Vie­le Men­schen wur­den im Lau­fe ihres Lebens am Bauch ope­riert, sei es als Kind oder im Erwach­se­nen­al­ter. Nicht sel­ten resul­tie­ren dar­aus in unter­schied­li­chen Abstän­den unspe­zi­fi­sche Bauch­schmer­zen, Ver­dau­ungs­pro­ble­me und Krämp­fe. Wenn die gas­tro­en­te­ro­lo­gi­sche Dia­gnos­tik kei­ne Ursa­che fin­det, bestehen oft­mals Ver­wach­sun­gen im Bauch­raum zwi­schen ver­schie­de­nen Ein­ge­wei­de­struk­tu­ren. Aber auch eine wie­der­keh­ren­de Blind­darm­rei­zung kann eine Ursa­che dafür sein.

In sol­chen Fäl­len ist eine Bauch­spie­ge­lung (Lapa­ro­sko­pie) und gege­be­nen­falls Ver­wach­sungs­lö­sung (Adhä­si­o­ly­se) oder eine Blind­darm­ent­fer­nung häu­fig die adäqua­te Dia­gnos­tik und gleich­zei­tig auch die Behand­lung der Beschwer­den.

Chro­ni­sch ent­zünd­li­che Darm­er­kran­kun­gen (CED)

Die so genann­ten CED wie Mor­bus Crohn und Coli­tis ulce­ro­sa benö­ti­gen die inten­si­ve Dia­gnos­tik und The­ra­pie durch einen ver­sier­ten Gas­tro­en­te­ro­lo­gen.

Wenn es jedoch trotz medi­ka­men­tö­ser The­ra­pie zu Eng­stel­len im Darm, Abszes­sen oder Fis­teln kommt, ist oft ein chir­ur­gi­sches Vor­ge­hen unver­meid­bar. Wir ste­hen Ihnen für die Bera­tung und The­ra­pie in Koope­ra­ti­on mit unse­ren Part­ner­kli­ni­ken zur Ver­fü­gung. Wir stel­len gemein­sam mit Ihnen einen The­ra­pie­plan auf und betreu­en Sie auch nach Ihrer sta­tio­nä­ren Behand­lung.

Diver­ti­kel­krank­heit

Eine häu­fi­ge Erkran­kung unse­rer Wohl­stands­ge­sell­schaft mit bal­last­stoff­ar­men, aber reich­hal­ti­gen Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten, wenig Bewe­gung und zuneh­men­dem Alter ist die Diver­ti­kel­krank­heit. 50 % der über 70-Jäh­ri­gen sind davon betrof­fen.

Es han­delt sich dabei um Aus­stül­pun­gen der Darm­wand, vor­wie­gend im Bereich des S-för­mi­gen Dick­darms (Sig­ma), wobei cir­ca 20 % der Betrof­fe­nen Beschwer­den und zum Teil schwe­re Kom­pli­ka­tio­nen ent­wi­ckeln. Häu­fig tre­ten wie­der­keh­ren­de links­sei­ti­ge Unter­bauch­schmer­zen, Wech­sel von Ver­stop­fung und Durch­fäl­len als Zei­chen wie­der­hol­ter Ent­zün­dun­gen auf.

Bei kür­zer wer­den­den Inter­val­len und hohem Lei­dens­druck ist auch ohne eine schwe­re Kom­pli­ka­ti­on (Durch­bruch, Bauch­fel­l­ent­zün­dung, Abszess, Darm­ver­schluss) im Ein­zel­fall eine Ent­fer­nung des diver­ti­kel­t­ra­gen­den Anteils des Dick­darms emp­feh­lens­wert. Den Ein­griff füh­ren wir in der Regel mini­mal­in­va­siv durch, so dass eine schnel­le Erho­lung mög­li­ch ist.

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